Ein Essay Schreiben Aufbau Newspaper

Du möchtest einen Zeitungsartikel, also einen newspaperarticle auf Englisch verfassen? Dann findest du hier den Aufbau und nützliche Tipps

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Zeitungsartikel (newspaper article) sollen den Leser sachlich über ein Ereignis informieren. Sie sind dabei auf eine bestimmte Weise verfasst. Ihre Besonderheit ist es, dass die wichtigsten Informationen in möglichst kurzer und präziser Form ausgedrückt werden. Außerdem sollte ein Zeitungsartikel die Aufmerksamkeit und die Neugierde des Lesers wecken. 

Aufbau eines Zeitungsartikels (newspaper article)

Zeitungsartikel haben einen spezifischen Aufbau, wobei die Informationen strukturiert angeordnet werden. Wenn du selbst einen Zeitungsartikel verfassen möchtest, solltest du ebenfalls auf einen logischen Aufbau achten. Deine Sätze sollten nicht zu lang und kompliziert formuliert sein und durch Konjunktionen (linking words) sinnvoll verknüpft werden. Außerdem solltest du den Artikel durch Absätze strukturieren. Zeitungsartikel müssen von hinten gekürzt werden können, d. h. du musst mit den wichtigsten Informationen anfangen, die zunächst beschreiben, worum es überhaupt geht. Dann kommen Details und Hintergrundinformationen, die das Geschehen näher beleuchten. Hier dürfen keine grundlegenden Informationen mehr aufgeführt werden. Journalisten verfassen Texte so, dass sie - bei eventuellem Platzmangel in der Zeitung - von hinten gekürzt werden können und der Leser trotzdem immer genau nachvollziehen kann, worum es geht.

Zunächst formulierst du eine knappe und aussagekräftige Überschrift (headline). Versuch dabei, das Hauptthema des Artikels herauszufiltern und deutlich zu machen. Häufig wird in einer Unterüberschrift (subheading) das Thema noch genauer beschrieben und präziser eingegrenzt. Zwischen Überschrift und Artikel steht in einer eigenen Zeile, die auf Englisch byline genannt wird, das Datum (date) und der Name des Autors (author's name). Du musst dort dann also deinen eigenen Namen angeben. Bei längeren Zeitungsartikeln werden Zwischenüberschriften (cross headings) verwendet, um dem Artikel zusätzliche Struktur zu verleihen. 

In der Einleitung  (introduction) gibst du an, was sich mit welchen Personen, wann und wo zugetragen hat. Dem Leser soll hierbei zunächst verstehen, was überhaupt passiert ist. Im Hauptteil (body) gehst du dann auf Gründe oder genauere Umstände (Wie?) der Ereignisse ein. In diesem Abschnitt findet also eine genauere Erläuterung statt. Im Schlussteil (conclusion) kannst du auf Folgen eingehen und einen Ausblick geben. Es besteht außerdem die Möglichkeit, deinen Artikel mit einer rhetorischenFrage (rhetorical question) zu beenden. So bekommt der Leser abschließend einen Denkanstoß und dein Artikel bleibt ihm besser in Erinnerung.

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Beispiele für eine rhetorische Frage als Abschluss:

  • What will happen next?
  • How will they solve this problem?
  • Can this incident occur again?

Beim Verfassen deines Zeitungsartikels kannst du dich an den folgenden Fragen orientieren. So kannst du sichergehen, dass du keine wichtigen Informationen auslässt.

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Headline 

Subheading 

Byline (date, author's name)

Introduction

  • Who was involved?
  • What happend?
  • When did the incident happen?
  • Where did the event happen?

Body

  • Why did it happen? 
  • What are the reasons for the issue/development?
  • How did it happen?

Conclusion

  • Which consequences does the incident/issue/development have?

Du weißt nun schon einiges darüber, wie du einen Zeitungsartikel auf Englisch verfasst. Ob du alles verstanden hast, kannst du jetzt mit den Übungsaufgaben testen!

Was ist ein Essay?

Der Begriff „Essay“ (m., auch n.) ist von dem lat. Substantiv exagium abgeleitet, welches einerseits die Tätigkeit des (Ab-)Wiegens (von Gegenständen) und des Abwägens (in Gedanken) bezeichnet, andererseits das Gewicht selbst.

Die Textsorte Essay, heute stets in englischer Schreibung, hat ihren Namen von dem aus exagium hervorgegangenen frz. Substantiv „un essai“ erhalten, welches Versuch, Probe, Experiment bedeutet (zum Verb essayer: versuchen). Essays kann man also als „Gedanken-Experimente“ bezeichnen.

Essays umfassen gewöhnlich nicht mehr als 5 – 15 Seiten.

Geschichte

In den literarischen Briefen der römischen Autoren Seneca
d. J. und Plinius d. J. (beide 1. Jh. n. Chr.) kann man Vorstufen des
Essays sehen. Eigentlicher Begründer der Textsorte Essay ist Michel de Montaigne (1533-1592), dessen „Essais“ seit 1572 entstanden. In seiner Nachfolge verfassten viele europäische Autoren Essays.

Man kann heute zwei Grundtypen des Essays unterscheiden:

  1. Essay als nichtfiktionale literarische Prosa-Textsorte, die in Stil und Gedankenführung allgemeinverständlich ist und der zwanglosen Darstellung von Überlegungen dient;
  2. Essay als erklärende und argumentierende Textsorte ohne literarische Ambitionen, die besonders an angelsächsischen Universitäten verbreitet ist.

Im Folgenden wird der erste Grundtyp beschrieben. Er geht auf Montaigne zurück.


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Themen und Aufbau

Essays werden zu jedem beliebigen Thema geschrieben.

Wie Erörterungen haben auch Essays meist einen dreiteiligen Aufbau:

Einleitung

  • Beobachtung, Verwunderung, Überraschung, Befremden, Ärger des Verfassers (Schreibanlass)
  • Fragestellung

Hauptteil

  • subjektiv geprägte Darstellung, dennoch klare, nachvollziehbare Argumentation
  • nicht neue Tatsachen, sondern neue Sicht
  • Veranschaulichung durch Beispiele, Zitate usw.
  • oft sprunghaft-assoziative Gedankenführung, Abschweifungen und Exkurse

  • kein Anspruch auf vollständiges Erfassen des Themas
  • Wertungen

Schluss

  • Wiederholung der Fragestellung
  • Resümee; oftmals: nicht eine Lösung, sondern mehrere Lösungsmöglichkeiten (vgl. Bedeutung des Begriffs Essay!)
  • Überprüfung der Argumente o.Ä.

Beziehung zum Leser

Essays stellen auf besondere Weise eine Beziehung zum Leser her:

  • Der Verfasser tritt als argumentierendes und wertendes Ich auf, das den Leser, das „Du“, nicht überzeugen will, sondern zu eigenen Reflexionen anregen will.
  • Neugier und Interesse des Lesers werden nicht nur in der Einleitung geweckt, sondern auch den Hauptteil hindurch auf verschiedene Weise aufrechterhalten.
  • Leserbindung im Hauptteil: weitgehender Verzicht auf Wissenschaftlichkeit (nicht: Fußnoten, Quellenanalyse, Sekundärliteratur, Gliederungssytematik usw.); Einfallsreichtum; Abwechslung; Unvorhersehbarkeit; oft Ironie und Provokation.
  • Stilistische Vielfalt

Sprache

Wichtige sprachliche Merkmale des Essays sind:

  • hoher Anspruch, verschiedene Sprachebenen (z. B. poetisch, reportagenhaft, fachwissenschaftlich, alltagssprachlich) – dennoch Verständlichkeit
  • rhetorische Mittel: rhetorische Frage (Leseransprache!), Alliteration, Wiederholungsfiguren, Anspielungen, Metaphern
  • Konjunktiv I und II
  • Modalpartikel (Partikeln zur Abtönung und Relativierung von Aussagen): nur, eigentlich, gewissermaßen, vielleicht, eben, etwa, möglicherweise, ja, schon, sicherlich, wohl, halt, gar, doch u. a. m.

  • einschränkende Nebensätze ( nur dass, außer dass) und konzessive (einräumende) Nebensätze ( obwohl, obgleich, obschon, obzwar, wiewohl, wenn auch)
  • Fragesätze
  • Zitate

Merke!

  • Essays kann man als „Gedanken-Experimente“ bezeichnen.
  • Sie bestehen aus Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  • Essays wollen den Leser zum Nachdenken anregen.
  • Sprachliche Merkmale sind z. B. ein hoher sprachlicher Anspruch sowie die Verwendung von rhetorischen Stilmitteln.

 

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